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Unterwegs ohne Lenkrad und Bremspedal - und ein X-Box Controller sorgte für große Erheiterung.

Bei dem X-Box Controller handelt es sich um ein Gerät, mit dem normalerweise Computerspiele gesteuert werden. In Bad Soden-Salmünster befindet sich solch ein Controller in dem autonom fahrenden Bus „easy shuttle“.

 

Auch wenn der Bus wie von Geisterhand gelenkt, ganz alleine im Verkehr mitfährt, ist es aus rechtlichen Gründen notwendig, dass immer noch ein „Operator“ (Fahrer) mit an Bord ist. Sofern dieser im Notfall in den Betrieb eingreifen müsste, erfolgt dies nicht mehr mit Lenkrad und Bremspedal, sondern mittels diesem von Computerspielen bekannten Steuergerät, dem „X-Box Controller“.

 

Bei dem „easy shuttle“ handelt es sich um ein zukunftsweisendes Pilotprojekt im Bereich „autonomes fahren“. Seit einem Monat dreht der Bus in Bad Soden-Salmünster eigenständig seine Runden.

 

Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Zukunft der Mobilität“ machte sich Bettina Jost, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FREIE WÄHLER Pohlheim zusammen mit dem Pressesprecher der FREIE WÄHLER, Ulrich Sann und Christian Görlach als interessiertem Bürger, vor Ort in Bad Soden Salmünster ein Bild von dem Projekt „autonomes Fahren“.

 

Empfangen und informiert wurde die Gruppe vom Bürgermeister Dominik Brasch in einem Raum der „Spessart-Therme“. Bad Soden-Salmünster ist ähnlich wie Pohlheim eine Flächenstadt mit ungefähr 14.000 Einwohnern in 11 Stadtteilen. Eine große strukturelle Herausforderungen in Bad SodenSalmünster ist der Bahnhof, der sich in einem anderen Stadtteil befindet, als die von den Gästen stark frequentierten Kur- und Hotelanlagen.

 

Ein konventioneller ÖPNV Rundverkehr innerhalb der Kurstadt lohnte sich bisher aus ökonomischen Gründen nicht. Auf der Suche nach alternativen Lösungen, ergab sich die Möglichkeit, an dem aktuellen Pilotprojekt mit dem autonom fahrenden Bus teilzunehmen.

 

„Auf der politischen Ebene war das gar kein Thema, denn alle Fraktionen befürworten dieses zukunftsorientierte Projekt“, erklärt Bürgermeister Brasch. Nach der politischen Befürwortung mussten in der Verwaltung verschiedene wichtige Vorausetzungen geklärt werden, weil „autonomes Fahren“ in vielen Bereichen des heutigen Straßenverkehrs Neuland ist.

 

Trotz Verzögerungen durch Corona dauerte es von den anfänglichen Gesprächen bis zur ersten „autonomen“ Fahrt des Busses in der Kur- und Badestadt nur knapp zwei Jahre.

 

Die Kosten für die Gemeinde hielten sich im überschaubaren Rahmen. Es wurde ein fünfstelliger Betrag in die Einrichtung der Haltestellen, sowie die temporäre Aufstellung einer Leichtbauhalle für den Bus als Ladestation und Garage investiert. Diese Halle kann nach dem Ende des Projektes einer anderen Verwendung zugeführt werden.

 

Mit Neugierde und enthusiastisch wurde eine gemeinsame Probefahrt unternommen. Diese Fahrt bestätigte dann für die Besucher aus Pohlheim überzeugend die Ergebnisse, die in der Kurstadt in den ersten Wochen des Betriebes gewonnen wurden: „Der autonom fahrende Bus integriert sich gut in den Verkehr.“

 

Mitgeteilt wurde vom „Operator“, dass zur Zeit Starkregen und später im Winter Schneeschauer Probleme bereiten, da die Elektronik diese nicht gut von anderen Hindernissen unterscheiden könne. „Dann wird es schon mal etwas „ruckelig“, wenn der Bus aus Sicherheitsgründen dabei wiederholt stark abbremst,“ erzählte der mitfahrende „Operator“ den Gästen.

 

Es gebe noch Verbesserungsmöglichkeiten, zum Beispiel die Geschwindigkeit des Busses, die momentan durch den Gesetzgeber in Zusammenarbeit mit Versicherungsgesellschaften noch niedrig gehalten werde.

Weiter gibt es die Einschränkung, dass der in dem Pilotprojekt eingesetzte Bus nicht barrierefrei ist. Es dürfen beispielsweise aus Sicherheitsgründen weder Rollatoren noch Gepäck mitgenommen werden.

 

Dabei sollte man berücksichtigen, dass es sich bei dem in Bad Soden Salmünster fahrenden Modell um einen „Gebrauchtwagen“ handelt. Es gibt in diesem speziellen Fahrzeugsektor nach kontinuierlicher Weiterentwicklung neue Modelle mit veränderter Sicherheitsausstattung

Die Forschung und technische Umsetzung auf diesem Gebiet ist sehr dynamisch und es ist daher davon auszugehen, dass die oben genannten Einschränkungen schnell der Vergangenheit angehören.

 

„Bis solche Busse im Regelbetrieb die bisherigen Angebote ersetzen können, dauert es wahrscheinlich noch Jahre. Allerdings ist es wichtig bereits jetzt die Entwicklungen zu beobachten, sowie Kontakte und Kompetenzen in diesem Gebiet aufzubauen,“ sagte Bürgermeister Brasch.

 

„Mit dieser zukunftsweisenden Technologie gibt es auch für die Flächenstadt Pohlheim neue Möglichkeiten und es gilt diese optimal und zum richtigen Zeitpunkt zu realisieren“, fasst Bettina Jost hoffnungsvoll ihre neuen Erfahrungen zusammen.

 

Sie würde sich darüber freuen, wenn in Pohlheim, ähnlich wie in Bad-Soden-Salmünster, fraktionsübergreifend an diesen Themen gearbeitet würde und interessierte Bürger mit in die Diskussionen und Überlegungen eingebunden würden.

„Wir sind offen für den Dialog im politischen Rahmen und freuen uns über Ideen und Meinungen aus der Bürgerschaft“, so Jost.

 

Der Besuch der Pohlheimer FREIE WÄHLER erfolgte mit einem elektrisch angetriebenen Pkw, so dass auf der Hin- und Rückfahrt zur „Information über autonomes Fahren“, zusätzlich der Aspekt der „Mobilität ohne Verbrennungsmotor“ in der Praxis getestet werden konnte.

 

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